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Hochleistungsmaterialien auf Basis von Reaktivharzen
Einführung
Im Arbeitskreis "Katalyse und Materialien" werden Hochleistungsmaterialien unter anderem auf Basis von Epoxidharzen entwickelt. Diese finden Eingang in eine Vielzahl von Anwendungen, wie:
> Faserverbundwerkstoffe (z.B. Werkstoffe für die Luft- und Raumfahrtindustrie, Schiff- und Fahrzeugbau, Sportartikel, Windkraftanlagen, elektrische und elektronische Anwendungen (Leiterplatten) etc.);
> Coatings (Gebäudeversiegelung, Lacke, metallische Bauelemente etc.);
> Klebstoffe (Zweikomponenten-Klebstoffe etc.);
> Verguss- und Verkapselungsmassen (Elektrogießharze).

Materialcharakteristika
Die Kompositmaterialien zeichnen sich durch hervorragende Werkstoffeigenschaften aus, wie z.B.:
> Hohe thermische und chemische Resistenz;
> hohe mechanische Stabilität und geringes Gewicht;
> exzellente Materialparameter wie z.B. Zug-, Biege- und Scherfestigkeit, Bruchzähigkeit, hohe Glasübergangstemperaturen, geringe Wasseraufnahme;
> niedrige elektrische Leitfähigkeit.
Typische Epoxidharze und ihre Härtung

Forschungsschwerpunkte
Entwicklung neuer Polymerisationsinitiatoren
z.B. Metallkomplexinitiatoren MLn; Steuerung der Polymerisation durch Wahl des Metalls M und der Liganden L:

Nicht-thermische Härtung von Reaktivharzen
> Elektronenstrahlhärtung
> UV-Härtung
> Mikrowellenhärtung
Polymeranalytik
> Viskosimetrie
> Gelpermeationschromatographie
> Thermische Analyse (Dynamische Differenzkalorimetrie DSC, Thermogravimetrie TGA)
> Flammtests (UL94, Limiting Oxygen Index LOI)
Harzformulierungen und Präformulierungen

Synthese von Polymeradditiven, Initiatoren sowie Präformulierungen und deren upscaling in den Kilogrammbereich
> Mischvorrichtungen (Labordissolver, Speedmixer)
> Unterschiedlich ausgelegte Reaktoren (5, 15, 100 l) für eine Vielzahl von Anwendungen
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